Weichstartventile Typ WSV werden zum kontrollierten langsamen Druckaufbau innerhalb einer pneumatisch gesteuerten Anlage eingesetzt. Sie können sowohl vor einer Ventilgruppe, einem Einzelventil als auch zwischen Ventil und Zylinder verwendet werden.

Der an Anschluss 1 anstehende Netzdruck pe gelangt über die Ladedrossel zum Ausgang 2. Durch die einstellbare Ladedrossel wird der Druckanstieg zeitlich kontrolliert. Bei Erreichen von ca. 60% des Netzdruckes pe schaltet das Ventil schlagartig durch, die volle Nennweite des Ventils wird geöffnet.

Wird der Netzdruck abgeschaltet, entlüftet das Weichstartventil von Anschluss 2 nach Anschluss 1.

Weichstartventile werden aufgrund ihrer Eigenschaften vor allem zum Schutz von Geräten eingesetzt. Der kontinuierliche langsame einstellbare Druckanstieg schont die angeschlossenen Geräte und ermöglich somit eine deutliche höhere Lebensdauer für Aktoren wie z.B. Druckluftzylinder aber auch für Ventile. Ein hartes Anschlagen (z.B. Druckluftzylinder) wird verhindert aber dennoch die volle Kraft vom Aktor definiert zeitverzögert abgerufen.

Weichstartventile werden auch eingesetzt um Anlagen langsam und schonend in die Ausgangslage zu fahren.
Aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften werden Weichstartventile häufig auch in Verbindung mit  Wartungseinheiten verbaut.

Wir bei SFS bauen dieses spezielle „pneumatische Weichstartventil“ in den Größe G1/4 und G1/2.

Gerne beraten wir Sie bei der richtigen Auslegung Ihrer Pneumatik Anwendung.